Wir wollten das Schild eigentlich für den Blog fotografieren, aber seit Österreich findet man die Schilder, die die Fluß Kilometer bezeichnen, nur noch zufällig. Diese stehen nämlich hinter den Bäumen und Sträuchern und werden nicht wie Zuhause von der Vegetation freigehalten. Ihr müsst uns einmal mehr gauben, daß wir bei 1695,5 nun streckenmäßig die Halbzeit erreicht haben. Diese Halbzeit bezieht sich aber nicht auf die TID Strecke, auf der wir gerade mal ca. ein Drittel haben, sondern auf unser persönliches Projekt Biebrich – Schwarzes Meer bei dem wir ca. 3400 km erwarten, wenn wir durchkommen.
Wer nun Angst hat uns gar nicht mehr zu Gesicht zu bekommen, nach Zeit sind wir lange über die Halbzeit rüber 😂
Seit Heute sind wir in Ungarn. Die Slowakei haben wir, Bratislava mal ausgenommen, als ausgesprochen ländlich geprägt erfahren. Für uns war nix zu erkennen vom größten Wirtschaftswachstum (>10%) Europas. In Komaron fanden wir unser eigenes Vorurteil von der gammligen, strukturarmen Kleinstadt zunächst noch bestätigt, um dann doch eher zufällig vom Europaplatz überrascht zu werden. Auf diesem Platz gibt es zu jedem europäischen Staat ein passend gestaltetes Gebäude. Man fragt sich, warum man von Einheimischen eher einen Tip zum Lidl bekommt, als einen Tip auf das kulturelle Highlight des Ortes?
Die Donau hat sich ein weiteres Mal gewandelt und ist zum weiten Strom geworden. Es fahren wenige Frachter und auch Kreuzschiffe. Meißt gibt’s nur eine Handvoll Begegnungen am Tag.
Hat man aber mal das Kajak nachlässig hochgezogen am Strand zurückgelassen und sich bereits im Strandcafe der Sandalen entledigt, kommt genau dann eines der 5 Schiffe pro Tag um die Ecke und saugt das Kajak zunächst vom Strand um es im nächsten Augenblick tendenziell zu den Sandalen zu legen.
Das Semtex im Bild ist übrigens ein Energietrink und keine neue Konfektionierung für C4.






































































